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Von Marco

06.12.2021

Sonnige und erfolgreiche Renntage in Beaver Creek

Was für eine Rennwoche in Beaver Creek, auch wenn die letzte Abfahrt vom Sonntag wegen zu viel Wind abgesagt werden musste: ein Sieg und ein zweiter Rang in den beiden Super-G’s und ein 15.

Sonnige und erfolgreiche Renntage in Beaver Creek

Rang in der Abfahrt vom Samstag! Die «Birds-of-Prey» in Beaver Creek, Schauplatzmeines ersten Weltcup-Sieges überhaupt, entwickelt sich immer mehr zu einer meiner Lieblingspisten. Drei Rennen in drei Tagen bei herrlichen äusseren Bedingungen liegen hinter mir. Nun muss ich die vergangenen Tage erst einmal emotional verarbeiten. Die physische und psychische Belastung war doch sehr gross. Viel Zeit bleibt mir hierfür nicht. Der Rückflug nach Europa steht an, wo am kommenden Samstag in Val-d’Isère ein Riesenslalom auf dem Programm steht.

Vor zwei Jahren feierte ich in Beaver Creek meinen ersten Weltcup-Sieg überhaupt. Im Rückblick war dies ein «Lucky Punch» mit einer Fahrt über dem Limit und entsprechend viel Glück. Mein zweiter Super-G-Sieg auf dieser Piste am Donnerstag war erneut eine Fahrt am Limit, aber kontrollierter und folgte einem Plan. Es gelang mir, die Erkenntnisse der Besichtigung im Rennen optimal umzusetzen. Während dem Rennen hatte ich das Gefühl, dass mir der Übergang in das flache Mittelstück nicht besonders gut gelang, so dass ich imunteren Teil noch ein wenig mehr an meine Grenzen gegangen bin. Im Zielsprung wurde es entsprechend auch noch einmal ziemlich knapp. Am Ende ging alles perfekt auf. Mit einem Vorsprung von 0.78 Hundertstel einen solch schwierig gesteckten Super-G zu gewinnen, fühlt sich natürlich grossartig an.

Das gesamte Team von Swiss Ski und alle Beteiligten, insbesondere auch mein Stöckli-Servicemann Chris Lödler, haben einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet: Danke Euch Allen! Mit der Fahrt vom Samstag in der Abfahrt bin ich zu 95% zufrieden. Im Mittelteil unterlief mir im Waldstück ein Fehler. Die Sicht war bei diesem Übergang von der Sonne in den Schatten eingeschränkt. Ich fuhr eine runde Linie und es trieb mich ein wenig in den herausgerutschten Schnee hinaus, mein Aussenski ging weg und ich verdrehte mich. Diese Kurve ist allgemein vom Timing her schwierig zu bewältigen. Danach fehlte mir im flachen Mittelteil das Tempo. Im unteren Teil war ich dann mit meiner Fahrt wieder sehr zufrieden. Dieser Fehler war ärgerlich, waren die zeitlichen Abstände am Schluss doch sehr knapp. Ohne diesen Fehler wäre ich mit meiner Fahrt nahe bei den Top-5 Fahrern gewesen, was mein hoch gestecktes Ziel war. Zusammengefasst waren es drei herrliche Renntage in Beaver Creek. Einmal mehr hatte ich Top-Material zur Verfügung. Das gesamte Team von Swiss Ski und alle Beteiligten, insbesondere auch mein Servicemann Chris Lödler, haben einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet, wofür ich mich herzlich bedanke.

Herzliche Grüsse

Euer Marco